Das Lexikon erklärt acht Begriffe, die in Ausschreibungen und Softwaredemos regelmäßig unterschiedlich verstanden werden. Jede Seite beginnt mit einer Definition im ersten Satz und verweist für den vollständigen Prozess auf die Ratgeber dieser Website.
Die Begriffe bilden zusammen eine Kette: von der Kapazitätsplanung über die Grobplanung und die Feinplanung bis zur Disposition am Einsatztag. Wer sie sauber trennt, formuliert Anforderungen präziser und vermeidet die falsche Softwarekategorie. Ergänzend erklärt das Glossar der Einsatzplanung weitere Kurzbegriffe aus Personaleinsatzplanung und Field Service.
Die acht Begriffe im Überblick
- Einsatzplanung
- Die vorausschauende Zuordnung von Personal zu einem zeitlich, örtlich und fachlich definierten Bedarf.
- Kapazitätsplanung
- Die Ermittlung der Arbeitszeit, die in einem Zeitraum tatsächlich für die Planung zur Verfügung steht.
- Auslastungsgrad
- Das Verhältnis von benötigter zu verfügbarer Kapazität in einem Zeitfenster.
- Qualifikationsmatrix
- Die strukturierte Zuordnung von Rollen, Kompetenzen, Nachweisen und deren Gültigkeit.
- Disposition
- Die kurzfristige Zuweisung verfügbarer Ressourcen zu zeitlichen Bedarfen oder Aufträgen.
- Feinplanung
- Die namentliche Besetzung einzelner Schichten, Zeiten und Einsatzorte.
- Grobplanung
- Die vorgelagerte Stufe, die Bedarfsmengen, Rollen und Zeitfenster ohne Namen festlegt.
- Multi-Site-Planung
- Die Einsatzplanung über mehrere Standorte, Filialen oder Bereiche hinweg.
Wie hängen die Begriffe zusammen?
| Stufe | Leitfrage | Begriff |
|---|---|---|
| 1 | Wie viel Arbeitszeit ist planbar? | Kapazitätsplanung |
| 2 | Wie viel wird je Zeitfenster gebraucht? | Grobplanung |
| 3 | Wie ist die Deckungssituation? | Auslastungsgrad |
| 4 | Wer darf die Aufgabe übernehmen? | Qualifikationsmatrix |
| 5 | Wer arbeitet konkret wann? | Feinplanung |
| 6 | Was tun, wenn der Plan kippt? | Disposition |
| 7 | Wie läuft das über Standorte hinweg? | Multi-Site-Planung |
Wofür sind die Definitionen gedacht?
Ein Projektglossar sollte die im Betrieb verwendeten Begriffe, Status und Verantwortlichkeiten einheitlich festhalten und in Schulung, Testfällen und Betriebsdokumentation identisch verwendet werden. Die Seiten hier sind bewusst kompakt: Sie definieren, grenzen ab und verweisen für den vollständigen Ablauf auf die Ratgeber zu Personaleinsatzplanung, Qualifikationsplanung und Ausfallmanagement. Der übergeordnete Begriff Einsatzplanung verbindet sie miteinander.
Häufige Fragen
Was steht in diesem Lexikon?
Acht Definitionsseiten zu zentralen Begriffen der Einsatzplanung, jeweils mit Definition im ersten Satz, Abgrenzung und Verweisen auf die passenden Ratgeber.
Worin unterscheidet sich das Lexikon vom Glossar?
Das Glossar liefert Kurzdefinitionen von A bis Z, das Lexikon je Begriff eine eigene Seite mit Abgrenzung, Rechenbeispiel oder Regelbezug.
In welcher Reihenfolge sollte man die Begriffe lesen?
Von der Kapazitätsplanung über Grobplanung, Auslastungsgrad und Qualifikationsmatrix zur Feinplanung und schließlich zur Disposition.